Nachhilfe

Die besten Tipps zum richtig Lernen für Schüler und Eltern: ohne Zwang, Druck und Störfaktoren

Viele Eltern wissen: Schulprobleme können das Familienleben erheblich stören. Und die Schüler befinden sich oft in einer misslichen Lage. Versagensängste, Druck und Verzweiflung sind oft die Folge schlechter Schulnoten. Egal ob das Schuljahr voll im Gang ist, erst beginnt oder schon zu Ende geht – lerntechnisch am Ball zu bleiben, ist keine Hexerei. Wir haben die besten Tricks und Hilfestellungen für Schüler und Eltern, um das Lernen zu lernen und wie Nachhilfe optimal greifen kann.

Tipps für Schüler

Motivation

Sich selbst zu motivieren ist einfacher als gedacht. Merkt euch: Die eigene Motivation, der Wunsch sich zu verbessern ist der ultimative Antrieb. Setzt euch realistische Ziele und haltet euch diese immer vor Augen.


Richtige Einteilung

  • Organisation: Verschaffe dir einen Überblick über den Lernstoff. Listen helfen ungemein weiter. Strukturiere die einzelnen Themen schriftlich auf Karteikarten oder Postern, die ihr an die Wände eures Zimmers hängt.
  • Zeitplan: eine zeitliche Strukturierung der Lernphasen ist überaus sinnvoll. Viele Schüler neigen dazu, zu lange und zu viel auf einmal zu lernen. Dabei ist der Lernstoff in kleinen Portionen viel leichter zu bewältigen. Ein Zeitplan kann festhalten, wann man sich mit welchen Themen beschäftigt. 
  • Jeder hat unterschiedliche „Lernzeiten“, manche können sich frühmorgens, mache abends besser konzentrieren. Findet eure persönliche Lernzeit und versucht vor allem schwierigere Themen in den top-Aufnahmezeiten zu behandeln.

Umfeld

Sorgt beim Lernen für eine ruhige und saubere Umgebung. Haltet nur eure Lernunterlagen griffbereit, alles andere wird weggeräumt. Zu groß ist die Ablenkungsgefahr!

Auch wenn das Internet mit sämtlichen End-Nutzergeräten wie PC, Handy oder Tablet sehr reizvoll ist und Unmengen an Informationen bereitstellt – beim Lernen haben diese Geräte nichts verloren. Zur Recherche bitte die eigenen Lernmaterialien heranziehen.


Sinn-volles Lernen

Wir Menschen sind sinnliche Wesen. Wir müssen unsere Sinne auch beim Lernen einsetzen können und zwar ohne „zwischengeschaltetes“ Medium wie einen PC-Bildschirm. Erwiesenermaßen sind altmodische Mittel wie Stift und Papier sehr gute Methoden, um Inhalte verstehen zu lernen. Erst mit dem Verstehen kann Lernen beginnen.

Lernhilfen, richtige Methoden

Im Sinne des sinn-vollen Lernens sollte man auch über seinen eigenen Lerntyp Bescheid wissen. Stellt euch dafür folgende Fragen: „Kann ich gehörte Informationen besser aufnehmen oder merke ich mir nur Dinge, die ich auch sehe? Hilft es mir wenn ich mein Wissen selbst laut ausspreche?“ Hat man seine favorisierte Lernmethode erkannt, kann man sich das Wissen besser zuführen.
Auch das Verbinden unterschiedlicher Methoden kann sehr zielführend sein: Versucht, Texte laut zu lesen oder Wichtiges farblich zu markieren. Skizzen und Zeichnungen anzufertigen hilft vielen Schülern das Gelernte besser zu behalten. Alt aber gut sind Eselsbrücken. Versucht auch Dinge zu visualisieren.


Störfaktoren ade!

  • Auch Lärm beeinflusst unsere Sinne – beim Lernen ist es ratsam, Lärmquellen zu eliminieren. Konzentriertes Arbeiten ist nur bei Ruhe möglich. Sorgt dafür, dass Fernseher, Radio, Telefon – vielleicht sogar die Wohnungsklingel ausgeschalten sind. Bei Bedarf könnt ihr auch zu Ohrstöpsel greifen.
  • Tageslicht ist die beste Lernvoraussetzung für eure Augen. Es ist nicht nur sehr angenehm, sondern lässt auch eure Konzentration länger anhalten. Wer lieber am Abend lernt sollte sich die Anschaffung einer Tageslichtlampe überlegen.
  • Gute Luft im Zimmer gilt ebenso als konzentrationsfördernd: im Sommer könnt ihr das Fenster länger geöffnet lassen, im Winter regelmäßig Durchlüften. Auch die Raumtemperatur sollte für euch angenehm sein.

Rituale und Belohnungen

Gewisse Lernrituale helfen von Freizeit- auf Lern-Modus umzuschalten. Dies kann etwa ein bestimmtes T-Shirt sein, das man sich extra fürs Lernen anzieht. Auch die strikte Trennung von Lernbereich (Schreibtisch) und Freizeitbereich (Sofa) schafft einen Konzentrations-Vorteil. Belohnung soll sein! Belohnt euch nach erfolgreichen Lerneinheiten mit dem Hören eines Liedes oder einem (gesunden) Snack.

Pausen

Pause muss sein! Ein Lernphase von 90 Minuten ist optimal. Danach ist aber unbedingt eine Pause von 15 – 20 Minuten angesagt. Zwischen mehreren Lernphasen sollen auch längere Pausen gemacht werden.

Wiederholungen

Wiederholung macht den Meister. Wer das Gelesene oder Gelernte öfter wiederholt, hat bessere Chancen sich Inhalte zu merken. Versucht beim Wiederholen immer wieder Information ohne Nachzulesen aus eurem Kopf zu ergänzen.


Die Lerntipps im Überblick

                                                         

Was  

Worum geht’s

Hilft bei

Organisation

Karteikarten, Poster

Themenüberblick bewahren

Zeit

Uhr

Lernzeiten einhalten, Pausen machen

Lärm

Telefon, Radio, Klingel

Konzentration

Licht

Tageslicht oder Tageslichtlampe

Konzentration, bessere Aufnahmefähigkeit

Luft

Fenster

Durchatmen, Konzentration

Rituale

T-Shirt

Strukturen schaffen

Belohnung

Musik, Snacks

Motivation


Tipps für Eltern – Lernen mit Nachhilfelehrern

Eltern sollten wissen: Cool zu bleiben, wenn das Kind schlechte Noten nach Hause bringt ist schwierig, aber ungemein wichtig. Druck auszuüben oder sogar Strafen sind jetzt fehl am Platz – Unterstützung und Geduld sind angesagt. Sprechen Sie ausführlich mit Ihrem Kind, es soll von sich aus bereit sein, sich verbessern zu wollen.

Schlechte Noten – was nun?

Erfahrungsgemäß kommen Schüler irgendwann in ein Alter, bei dem die Eltern zu Hause nicht mehr unterstützend tätig sein können, wenn es beim Schulstoff zu Schwierigkeiten kommt. Speziell in der Pubertät sinkt oft die Motivation für das Lernen. Eine professionelle Nachhilfe sollte überlegt werden. Jegliche Hilfsmaßnahmen müssen allerdings, um zu fruchten, von den Schülern voll und ganz akzeptiert werden. 

Der richtige Zeitpunkt

Wichtig ist, dass man als Elternteil rechtzeitig erkennt, wann die Zeit gekommen ist, um Hilfe anzufordern. Sich schulisch zu verbessern ist ein längerer Prozess, der frühestmöglich starten soll und auch über den nächsten Test hinausgeht. Professioneller Nachhilfeunterricht wird von der Volksschule bis zur Maturaklasse angeboten. Die Nachhilfevarianten sind zahlreich: man kann an Kursen zum jeweiligen Fach im Nachhilfecenter teilnehmen – oder sich einen Nachhilfelehrer nach Hause kommen zu lassen.


Nachhilfe zu Hause

Die Vorteile eines „Heimunterrichts“ liegen auf der Hand: die Schüler fühlen sich wohler in der Sicherheit ihres eigenen Zuhauses. Der Einzelunterricht klammert Störfaktoren aus und ist dadurch überaus effizient. Besondere Beachtung sollte der gute Draht zwischen Schüler und Nachhilfelehrer finden, achten Sie bei der Wahl Ihres Nachhilfe-Anbieters unbedingt darauf. Ein weiterer Vorteil der Nachhilfe zu Hause ist, die Eltern haben direkten Einblick in die Fortschritte des Schülers. 


Niemand kann zum Lernen gezwungen werden, wer effektiv lernen will, muss Zeit haben. Der Prozess des Sich-Verbesserns ist langwierig und sollte nicht nur für die nächste Schularbeit, sondern langfristig stattfinden.


So unterstützen Sie Ihr Kind:

Was kann ich tun

Was bringt es

Cool bleiben

Stressabbau bei Kind und Eltern

Nachhilfelehrer anfordern

Optimale Lernhilfe zum Erarbeiten des Lernstoffes

Geduld haben

Längerfristigen Erfolg

Gesunde Nahrung

Besseres Wohlbefinden und Konzentration des Kindes

Beliebte Beiträge

Alle Expertentipps anzeigen