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So bringen Sie Ihren Rasenmäher wieder in Schuss

mann mit rasenmäher

Was erwarten Sie von Ihrem Rasenmäher? Dass er lange Jahre zuverlässig den Rasen mäht, ganz klar! Dazu können Sie auch etwas beitragen, nämlich die regelmäßige Wartung des Mähers. Und damit Sie auch wenn etwas nicht „passt“ selbst Hand an Ihren Rasenmäher legen können, haben wir auch ein paar Reparatur-Tipps für Sie.


Die turnusmäßige Wartung

Dazu zählen die regelmäßige Säuberung des Stahlgehäuses, das Nachfüllen von Benzin und Öl sowie das Säubern der Zündkerzen. Naht der Winter, so sollten Sie sich etwas intensiver um die Wartung kümmern, damit Ihr Rasenmäher im Winterquartier keinen Schaden nimmt.


Bei benzinbetriebenen Rasenmähern gehört vor allem der Motor einer regelmäßigen Inspektion unterzogen. Hier appellieren wir auch an Ihr Umwelt-Gewissen, denn schon wenige einfache Wartungsschritte können die Emissionen Ihres Rasenmähers um rund 50 Prozent und den Benzinverbrauch um etwa 30 Prozent verringern. Dass sich dadurch auch die Lebensdauer Ihres Rasenmähermotors erhöht, ist ein weiterer positiver Effekt der Wartung.


Nun also frisch ans Werk:
Die Schritt für Schritt Anleitung zur Rasenmäher Wartung.


1.) Reinigung: Der erste Schritt ist, den Rasenmäher grob zu säubern und von Gras-Altlasten zu befreien. Wichtig ist, den Mäher regelmäßig – am besten nach jedem Einsatz – zu reinigen. Der Grund dafür ist simpel: frisch gemähtes Gras ist feucht und kann gären. Die dadurch entstehenden Säuren können die Kunststoffabdeckungen Ihres Rasenmähers angreifen und das Mähmesser stumpf machen.

2.) Bowdenzug einstellen: Bei Benzinrasenmähern erfolgt die Motorsteuerung in der Regel über sogenannte Bowdenzüge (Drahtkabel). Überprüfen Sie diese regelmäßig, denn sind die Bowdenzüge nicht optimal eingestellt, überdehnt oder gar spröde bis risse, leidet die Gasannahme darunter und Verbrauch und Emissionen steigen. Bei einem Riss des Bowdenzugs lässt sich die Leistungszufuhr nicht mehr regeln. Achten Sie deshalb darauf, alle Züge Ihres Rasenmähers regelmäßig mit Sprühöl zu schmieren.

3.) Check der Räder und Schnitthöhenverstellung: Laufen die Räder Ihres Rasenmähers einwandfrei oder blockieren sie? Können Sie die Schnitthöhe wie vorgesehen einstellen? Sie die Einstellintervalle korrekt? Überprüfen Sie dies bei Ihrem Mäher regelmäßig, halten Sie somit eine zusätzliche Verschleißquelle von Ihrem Rasenmäher fern.

4.) Der Motor macht keinen Mucks: Das „unendliche“ Ziehen am Anwerfseil macht Sie verrückt, weil nichts passiert? Nehmen Sie doch die Starter-Einheit Ihres Rasenmähers genauer unter die Lupe. Wenn das Starterseil zu klemmen scheint, kann es sein, dass die Motorschwungradbremse aktiviert ist. Das ist der Bügel, den Sie am Griff nach unten halten (und der Motor stoppt, wenn Sie ihn loslassen). Stellen Sie sicher, dass dieser Bügel ganz unten ist, bevor Sie ziehen.

5.) Ein weiterer Grund dafür, dass der Motor Ihres Rasenmähers nicht anspringt, ist gleich simpel wie häufig und sorgt dennoch bei vielen für Frustration: Der Benzintank ist leer. Aber nicht nur ein leerer Tank, auch altes Benzin kann zu Startproblemen führen. Wenn Sie in Ihrem Rasenmäher noch das Benzin der letzten Saison vorrätig haben, leeren Sie Ihren Kraftstofftank und befüllen Sie diesen mit neuem Benzin.

6.) Aber selbst mit viel Liebe und Fürsorge erhöht die normale Abnutzung des Rasenmähers von stundenlangem Rasenmähen die "Chance", dass hin und wieder ein kleiner Defekt auftaucht. Es macht allerdings einen Unterschied, ob der Rasenmäher nur ein wenig ruckelt und Sie sich selbst um die Angelegenheit kümmern (ziehen Sie immer das Bedienerhandbuch hinzu, bevor Sie eine Wartung an Ihrem Gerät vornehmen), oder ob bereits heller Rauch aufsteigt ... dann ist es Zeit, dass sich ein Experte die Sache genauer anschaut.

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