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7 Tipps für bessere Urlaubsfotos

hafen in venedig

Die Urlaubssaison steht bevor und jeder träumt davon, mit tollen Bildern nachhause zu kommen. Hier verraten echte Fotoexperten die 7 besten Tipps für Urlaubsfotos mit Wow-Effekt.

  • Perspektive und Kameraposition
    Versuchen Sie mal nicht alles im Stehen zu fotografieren. Variieren Sie den Blick auf Ihr Motiv, indem Sie z.B. Ihre Aufnahmehöhe verändern und in die Knie gehen oder sich auch einmal auf den Boden legen.
  • Achten Sie auch das Licht
    Kurz vor und nach dem Sonnenauf- und Sonnenuntergang ist das Licht magisch und einfach am schönsten. Die Farben der Bilder leuchten und zeigen sich oft besonders kontrastreich. Früh aufstehen und spät schlafen gehen - zahlt sich für besonders herzeigbare Urlaubsfotos in jedem Fall aus.
  • Brennweite (vereinfacht: Zoom)
    Vereinfacht gesagt, spricht man bei der Wahl der Brennweite davon, wie weit man beim Objektiv ins Bild zoomen kann. Jeder von uns kennt das. Wenn der Bildausschnitt nicht genau passt und wir z.B. nicht alles auf das Foto draufbekommen, dann drehen wir am Objektiv und das Problem ist durch das Zoomen vermeintlich „gelöst“ worden. Doch die Brennweite hat nicht nur Auswirkungen auf den Bildausschnitt sondern verändert auch entscheidend die Bildwirkung. Damit erzielen Sie tolle Effekte: So kann etwa der Vordergrund, das Hauptmotiv und der Hintergrund komprimiert, oder aber auch räumlich auseinandergezogen werden. Es lohnt sich daher, sich zuerst die gewünschte Wirkung zu überlegen und danach den Bildausschnitt über ein paar Schritte zu Fuß anzupassen. 
  • Raus aus dem Automatik-Modus
    Wollen Sie wirklich fotografieren, dann verlassen Sie den Vollautomatik-Aufnahme-Modus der Kamera fotografieren Sie im manuellen Modus (oder zumindest in den Halbautomatik-Modi). Was bedeutet dieses „ Fotografieren im manuellen Modus“ eigentlich? Es geht in Wahrheit nur darum, die 3 Belichtungsparameter (Blende, Verschlusszeit und ISO-Wert) selbst zu bestimmen. Das können Sie lernen! Und damit macht fotografieren gleich noch viel mehr Spaß, da Sie sogleich die wichtigsten Einstellungen im Bild für die Helligkeit und Schärfe Foto steuern können. Es lohnt sich sehr sich damit auseinander setzen. Das ganze ist viel einfacher als man zunächst denkt. 
  • Bildnachbereitung
    Die weitere Optimierung Ihrer Bilder im Nachhinein gehört mittlerweile zum Fotografieren einfach mit dazu. Farben und Kontraste können optimiert werden, manche Bereiche in Bildern aufgehellt oder abgedunkelt werden u.v.m. Egal ob das nur automatisch über die Kamera geschieht, oder man in ein professionelles Bildbearbeitungsprogramm am Computer wechselt, ein Bild in seinem Ausdruck zu optimieren kann oft den entscheidenden Schliff gehen.
  • Impulse zur Bildgestaltung
    Kein Bild wirkt automatisch. Besondere Bilder entstehen nicht zufällig, sondern folgen bestimmten Bildgestaltungsregeln, bzw. brechen diese ganz bewusst. Das aktive Spiel mit der Brennweite, die Anwendung des goldenen Schnitts, das gezielte Spiel mit Licht und Schatten, die Wirkung von Linien im Bild etc., sind nur einige von vielen bildgestalterischen Faktoren über die es sich lohnt Bescheid zu wissen und vor allem damit zu spielen.
  • Wissen & Übung
    Wenn Sie die Prinzipien der manuellen Belichtung, den Umgang mit Licht und die Regeln der Bildgestaltung kennen, sind Sie klar im Vorteil. Und das Tolle daran: All diese Dinge kann jeder ganz einfach lernen. So zum Beispiel in der Grazer Fotoschule oder mit einem der Online Fotokurse von Ulf Thausing.

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