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So wird Ihr Outdoor-Bereich frühlingsfit

garten fruehling

Egal ob Garten, Balkon oder Terrasse, sobald die ersten Sonnenstrahlen auftauchen, wollen wir hinaus. Und nicht nur wir, auch sämtliche Pflanzen wollen zurück aus dem „Winterschlaf“ oder überhaupt erst neu gesät werden. Damit die Rückkehr zum Frühling reibungslos verläuft, sollten Sie folgende Profi-Tipps berücksichtigen:

  • Check auf Leben und Tod: Der erste Schritt soll sein – drehen Sie eine Runde durch Ihren Garten und machen Sie eine Bestandsaufnahme. Welche Pflanzen haben den letzten Herbst und Winter überlebt? Doch Achtung, nicht alles, was so aussieht ist auch wirklich hinüber . manchen Pflanzen (etwa Bambus) rollen sich bei Frost zusammen und kommen allein durch etwas Wasser wieder zu Kräften. Was auf jeden Fall schon jetzt sterben darf sind Unkraut und (leider auch) Schnecken.
  • Immer schön graben: Haben Sie im Herbst darauf verzichtet, ist jetzt der richtige Zeitpunkt. Graben Sie Ihre Beete um, vor allem wenn diese „schwer“ sind, also einen hohen Lehm- und Tongehalt vorweisen. Am Ende der Umgrabung, die Erde schön glatt harken und gleich wieder Unkraut und Steine (vielleicht auch hier ein paar Schnecken) entfernen. Danach die Erde etwas ruhen lassen, das gibt wichtigen Mikroorganismen die Zeit wieder an die Oberfläche zu kommen.
  • Vom richtigen Zeitpunkt: Schöne Blumen und knackige Kräuter aus dem eigenen Garten oder vom Balkon sind möglich, wenn Sie bereits ab März mit der Aussaat im umgegrabenen Boden beginnen. Hier ist es wichtig, auf den richtigen Abstand zwischen den einzelnen Samen zu achten.
  • Mimosen und andere Pflänzchen: Es müssen ja nicht die sprichwörtlichen Mimosen sein, auch andere Pflanzen sind eher „sensibel“ und sollten daher vorab auf der Fensterbank gezogen werden – dazu zählen Sonnenblumen oder die Kapuzinerkresse. In einer kleinen Schale mit stets handfeuchter Erde und lichtdurchlässig abgedeckt sollte die Aufzucht funktionieren. Härter im Nehmen sind hingegen Ringelblume, Kornblume oder Schleierkraut – diese Robust-Pflanzen könne Sie direkt ins Freiland säen.
  • Bis hier und nicht weiter: Das Zurückschneiden von Pflanzen bringt viel – schneiden Sie also ruhig großzügig ab, um mit einem starken Wachstum und guten Blüten belohnt zu werden. Gerade im Frühling sollten mehrjährige Kräuter wie Lavendel oder Rosmarin, aber auch Rosen zurück geschnitten werden. Achtung, hier sollten Sie allerdings auf einen trockenen Boden achten. Laubhölzer können Sie bereits im Winter zurückschneiden, doch bitte bei Obstbäumen bis nach dem Frost warten. Der Grund: Offene Stellen am Baum können so besser heilen. Finden Sie Frostschäden in Form aufgerissener Rinden, schneiden Sie die Ränder vorsichtig auf und bestreichen diese mit Wundbalsam.

Wichtig: Bei Obstbäumen nicht zu üppig wegschneiden, es droht sonst die Gefahr, Knospen und Triebe zu erwischen und den Baum des Nachwuchses zu berauben. Wenn Sie absolut sicher gehen wollen, was die Aussiedelung oder das Neu-Säen Ihrer Pflanzen betrifft, wenden Sie sich unbedingt an den Profi. Das Team der Baumschule Ecker berät Sie gerne. 

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