Die D-A-CH Konferenz 2013 war eine wichtige meteorologische Fachtagung im deutschsprachigen Raum. Sie brachte Fachleute aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen.
Wenn Sie heute nach vergleichbaren Terminen in Österreich suchen, gibt es 2026 mehrere relevante Tagungen, Workshops und Forschungstermine rund um Meteorologie, Klima, Atmosphärenforschung und Unwettervorhersage.
Aktuelle Tagungen und Termine der Meteorologie in Österreich
Wer sich aktuell für Meteorologie, Klimaforschung oder atmosphärische Forschung in Österreich interessiert, findet 2026 mehrere wichtige Veranstaltungen. Einige Termine richten sich an Forschende, andere auch an Fachpublikum, Studierende oder Praktiker:innen aus Wetterdiensten, Luftfahrt und Klimabereich.
| Termin | Veranstaltung | Ort | Kurzbeschreibung |
|---|---|---|---|
| 8. bis 10. April 2026 | 26. Österreichischer Klimatag | Universität Wien | Eine der wichtigsten österreichischen Netzwerkveranstaltungen für Klima- und Atmosphärenforschung. 2026 steht sie unter dem Motto „Brücken bauen: Vom Wissen zum Wandel“. |
| 13. bis 17. April 2026 | Aviation Forecasting of Severe Convection | Wiener Neustadt | Praxisnaher Fachkurs zur Vorhersage schwerer Konvektion und Unwetter für die Luftfahrtmeteorologie. |
| 28. April bis 1. Mai 2026 | Diabatics 2026 Workshop | Wolkersdorf bei Wien | Internationaler Workshop zu diabatischen Prozessen und deren Einfluss auf Wetter- und Klimadynamik. |
| 3. bis 8. Mai 2026 | EGU General Assembly 2026 | Wien | Große internationale Tagung der Geowissenschaften mit vielen Sessions zu Meteorologie, Atmosphäre, Klima und Naturgefahren. |
| 15. bis 19. Juni 2026 | ESSL Testbed 2026 | Wiener Neustadt | Trainings- und Forschungsformat zur Verbesserung der Unwettervorhersage in Europa. |
| 22. bis 26. Juni 2026 | ESSL Testbed 2026 Expert Week | Wiener Neustadt | Vertiefende Woche mit Fokus auf Evaluation, Weiterentwicklung und wissenschaftlichen Austausch zu Vorhersagewerkzeugen. |
| 20. bis 25. September 2026 | PANGEO AUSTRIA 2026 | Graz | Breiter geowissenschaftlicher Rahmen mit Relevanz für Klima-, Atmosphären- und Umweltforschung in Österreich. |
Aktuelle Forschungstermine in Österreich
Neben großen Tagungen gibt es auch laufende wissenschaftliche Formate. Besonders sichtbar ist das am Institut für Atmosphären- und Kryosphärenwissenschaften der Universität Innsbruck. Dort findet das Graduiertenseminar im Sommersemester 2026 regelmäßig mittwochs von 12:00 bis 13:30 Uhr statt, online und vor Ort.
- 25. März 2026: Vortrag „How much climate data do we need? Machine learning approaches for evaluating high-resolution climate models“
- 27. März 2026: Forschungspräsentation zur urbanen Klimaforschung und klimafreundlichen Stadtplanung in Innsbruck
- 31. März 2026: Master Defensio zum Thema Glaciers Overshoot Day auf Basis von Reanalysedaten und Modellierung
Gerade diese laufenden Forschungstermine zeigen, dass Meteorologie in Österreich nicht nur aus Wettervorhersage besteht. Das Fach verbindet heute klassische Atmosphärenkunde mit Klimamodellierung, Machine Learning, Kryosphärenforschung, Stadtklima, Unwetteranalyse und Datenwissenschaft.
Was war die D-A-CH Konferenz 2013?
Die D-A-CH Konferenz 2013 war die deutsch-österreichisch-schweizerische Meteorologietagung des Jahres 2013. Das Kürzel D-A-CH steht für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Die Tagung wurde gemeinsam von den meteorologischen Gesellschaften dieser drei Länder getragen und gehört zu den wichtigsten Fachtreffen der Meteorologie im deutschsprachigen Raum.
Die Ausgabe 2013 fand vom 2. bis 6. September 2013 in Innsbruck statt. Austragungsort war das Kongresszentrum in Innsbruck. Organisiert wurde die Tagung von der Österreichischen Gesellschaft für Meteorologie gemeinsam mit dem Institut für Meteorologie und Geophysik der Universität Innsbruck.
Warum war diese Tagung wichtig?
Die D-A-CH-Tagungen gelten seit vielen Jahren als zentrale Plattform für den wissenschaftlichen Austausch in der Meteorologie. Dort werden neue Forschungsergebnisse vorgestellt, Kontakte zwischen Universitäten, Wetterdiensten und Forschungseinrichtungen geknüpft und aktuelle Entwicklungen aus Wetter- und Klimaforschung diskutiert.
Die D-A-CH Konferenz 2013 war deshalb wichtig, weil sie die meteorologische Fachcommunity aus drei Ländern in Österreich zusammengeführt hat. Innsbruck war dafür ein passender Standort, weil alpine Meteorologie, Gebirgswetter, Schnee- und Klimaforschung in Tirol traditionell eine starke Rolle spielen.
Was wurde bei solchen D-A-CH-Tagungen behandelt?
Solche Tagungen decken üblicherweise ein breites meteorologisches Spektrum ab. Dazu gehören zum Beispiel:
- Wettervorhersage und numerische Modelle: Wie sich Wetterlagen, Niederschläge, Gewitter oder Windereignisse besser berechnen und vorhersagen lassen.
- Klimaforschung: Langfristige Veränderungen von Temperatur, Niederschlag, Extremereignissen und regionalen Klimamustern.
- Alpine Meteorologie: Wetter- und Klimaprozesse im Gebirge, etwa in Bezug auf Föhn, Schnee, Gletscher oder Hangwinde.
- Atmosphärenphysik und Messmethoden: Beobachtung der Atmosphäre durch Messstationen, Fernerkundung, Radar, Satelliten und Modellvergleiche.
- Extremwetter und Risiken: Gewitter, Hagel, Starkregen, Turbulenz und andere Wetterlagen mit besonderer Relevanz für Sicherheit und Infrastruktur.
Genau in diesem Spannungsfeld zwischen Grundlagenforschung und praktischer Anwendung lag auch die Stärke der D-A-CH Konferenz 2013.
Wie lässt sich die D-A-CH Konferenz 2013 heute einordnen?
Rückblickend war die D-A-CH Tagung 2013 ein wichtiges Bindeglied zwischen klassischer Meteorologie und den Themen, die heute immer stärker im Vordergrund stehen. Dazu zählen etwa Klimafolgen, Risikokommunikation, hochauflösende Modellierung, Machine Learning, Gebirgsforschung und verbesserte Unwetterwarnungen.
Während 2013 der Austausch im deutschsprachigen Raum im Mittelpunkt stand, ist die meteorologische Forschung heute noch stärker international vernetzt. Das sieht man besonders an Veranstaltungen wie der EGU in Wien oder an spezialisierten Formaten wie dem ESSL Testbed in Wiener Neustadt. Gleichzeitig bleiben nationale und regionale Termine wichtig, weil dort Forschung, Praxis und österreichische Besonderheiten enger zusammenfinden.
Warum ist Österreich für Meteorologie und Klimaforschung besonders interessant?
Österreich ist für meteorologische Forschung aus mehreren Gründen spannend. Die Alpen beeinflussen Wetter und Klima stark. Dazu kommen Fragen rund um Schneedecke, Gletscher, Starkregen, Hitze, Föhn, Lawinen, Stadtklima und Klimawandel im Gebirge. Deshalb gibt es in Österreich eine enge Verbindung zwischen universitärer Forschung, operativer Wetter- und Klimaarbeit sowie angewandter Risiko- und Umweltforschung.
Wichtige Rollen spielen dabei unter anderem Universitäten, Fachgesellschaften und nationale Einrichtungen wie GeoSphere Austria. Gemeinsam prägen sie die Themen, die auch bei aktuellen Tagungen und Forschungsterminen sichtbar werden.
Fazit
Die D-A-CH Konferenz 2013 war eine bedeutende meteorologische Fachtagung in Innsbruck und ein wichtiges Treffen für den wissenschaftlichen Austausch zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz. Heute lebt dieser Austausch in neuer Form weiter: durch österreichische Fachveranstaltungen, internationale Kongresse in Wien, spezialisierte Workshops in Niederösterreich und laufende Forschungstermine an Universitäten wie Innsbruck.
Wer sich 2026 für Meteorologie in Österreich interessiert, findet damit ein sehr aktives Umfeld. Besonders relevant sind der Österreichische Klimatag, die EGU in Wien, die ESSL-Veranstaltungen in Wiener Neustadt sowie laufende Seminare und Forschungspräsentationen an österreichischen Universitäten.
FAQ
Wofür steht D-A-CH bei der Meteorologietagung?
D-A-CH steht für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Gemeint ist die gemeinsame meteorologische Tagungsreihe dieser drei Länder.
Wo fand die D-A-CH Konferenz 2013 statt?
Die Tagung fand in Innsbruck statt und lief Anfang September 2013 über mehrere Tage.
Ist die D-A-CH Konferenz eher wissenschaftlich oder praxisnah?
Beides. Sie ist wissenschaftlich ausgerichtet, hat aber auch einen hohen Praxisbezug, etwa für Wetterdienste, Warnsysteme, Modellierung und angewandte Vorhersage.
Welche aktuellen Orte sind 2026 für Meteorologie in Österreich besonders wichtig?
Vor allem Wien, Wiener Neustadt, Wolkersdorf bei Wien, Graz und Innsbruck sind 2026 durch Tagungen, Workshops oder Forschungstermine besonders sichtbar.
Gibt es in Österreich auch laufende Forschungstermine außerhalb großer Konferenzen?
Ja. Universitäten und Forschungsgruppen veranstalten regelmäßig Seminare, Defensiones, Vortragsreihen und Fachpräsentationen. Das zeigt, dass meteorologische Forschung in Österreich ganzjährig aktiv ist.
Quellen
- Österreichische Gesellschaft für Meteorologie
- ÖGM Bulletin 2013/2 mit Angaben zur D-A-CH Tagung 2013 in Innsbruck
- Climate Change Centre Austria – Österreichischer Klimatag 2026
- EGU General Assembly 2026
- Diabatics 2026 Workshop
- ESSL Testbed 2026
- ESSL Kurs Aviation Forecasting of Severe Convection 2026
- Universität Innsbruck – Department of Atmospheric and Cryospheric Sciences
- ACINN Graduate Seminar Sommersemester 2026
- GeoSphere Austria – PANGEO AUSTRIA 2026








