Tierbestattung

Was tun, wenn mein Haustier stirbt?

Allein der Gedanke daran stimmt traurig. Aber irgendwann kommt der Tag, an dem der treue Hund oder die geliebte Katze den letzten Atemzug tut. Was muss man dann unternehmen? Franz Liebmann, Eigentümer der Franz von Assisi Tierbestattung, ist auf diesem Gebiet Experte.

Hier seine Tipps:

  • Schnell handeln: Vor allem im Sommer ist es wichtig, dass man den Körper des Tieres rasch bestatten lässt, ihn im Garten zuhause begräbt oder entsorgt.
  • Entsorgen: Man fährt zu einer Tierkadaververwertungsstelle in der Gemeinde, die gekühlt und in der Regel 24 Stunden geöffnet ist. Wo sich diese Stellen befinden, kann man auf der Internetseite der Gemeinde nachlesen.
  • Was man wissen sollte: Das Tier landet dann in Containern gemeinsam mit Schlachtabfällen. Es ist auch die letzte Station für Hunde, Katzen oder andere Gefährten, die der Tierarzt in der Praxis einschläfert.
  • Bestatten: Wer seinem Liebling ein würdevolles Ende Tierfriedhofbescheren möchte, ruft die Tierbestattung. Meistens sind deren Hotlines 24 Stunden besetzt. Mitarbeiter holen den Kadaver möglichst zügig ab, begraben ihn in einem Sarg auf einem Tierfriedhof oder äschern ihn ein.
  • Selbst begraben: Ob man das darf ist von Bundesland zu Bundesland verschieden. Am besten beim Veterinäramt der Bezirkshauptmannschaft oder beim Magistrat nachfragen.
  • Abmelden: Hunde sind in Österreich registriert. Nach ihrem Tod muss man sie abmelden. Das erledigt entweder die Gemeinde, der Tierarzt oder man macht es online über animaldata.com oder petcard.at

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