Brauerei

Woran Sie einen guten Gin erkennen

Was hatten Queen Mum, Whinston Churchill und Humphrey Bogart gemeinsam? Ihre Augen begannen zu leuchten, wenn es hieß „it´s Gintime“

Gin ist ein Genussmittel mit langer Tradition: Der Vorläufer des Gin – eine angesetzte Variante - wurde bereits im 15. und 16. Jahrhundert in den Niederlanden für medizinische Zwecke genutzt. Soldaten tranken sich damit für den Kampf Mut an.


Gin ist "in"

Seit Gin wieder modern ist – quasi „in aller Munde“ – haben sich eine große Zahl an Destillerien dem Getränk gewidmet. Und so entstanden neben den „Industrie-Gins“, welche nur aus Alkohol und Wacholder-Essenz gebrannt werden, viele herausragende Produkte mit allerlei Kräutern und Gewürzen. Aber auch hier gilt: Nicht möglichst viele „Botanicals“ in die Flasche packen, sondern eine harmonische Komposition herausfinden. Und hier scheiden sich die Geister: Unter den zahllosen Gins gibt es nur eine überschaubare Zahl an guten oder ausgezeichneten Spirituosen.

Wie können wir diese ausfindig machen?

Grundsätzlich kann man einen guten Gin pur trinken. Man sollte sich für eine Verkostung Zeit nehmen und einen gemütlichen, entspannten Rahmen dazu finden. Füllen Sie Ihr Degustationsglas mit einer kleinen Menge des zu probierenden Getränks. Das Glas sollte bauchig sein und sich am oberen Rand wieder verjüngen. So können sich die Aromen am besten entfalten und bei der Nase konzentrieren. Die ideale Temperatur ist zwischen 20° bis 22°C - ist er zu warm oder zu kalt, büßt er sehr viele seiner Aromen ein. Nun riecht man ausgiebig am Gin, versucht, die einzelnen Aromen zu erfassen. Man kann auch einen Tropfen davon am Handrücken verteilen. Dann kann man allfällige Fehler oder unharmonische Eindrücke noch besser erkennen. Alsdann nimmt man ein Schlückchen in den Mund, lässt es warm werden. Wieder versucht man, die Zutaten zu erraten. Weder am Gaumen noch in der Nase darf der Gin scharf oder unangenehm sein. Die Komponenten müssen sich perfekt harmonisch zueinander verhalten!

Die Mischung macht's!

Danach kann man gerne verschiedene Mischungen mit Tonic-Water und / oder Gewürzen ausprobieren: Vieles ist erlaubt, jedoch kein Muss!

  •  Tonic (eher mild)
  •  Deko und Gewürze

o Hibiskus
o Wacholder
o Kardamon
o Schinus Pfeffer (besser als Rote Beere in buntem Pfeffer bekannt)
o Rosenblütenblätter
o Zimt
o Piment

Grundsätzlich gilt „weniger ist oft mehr“. Lieber für den Anfang nur 1 Zutat ergänzen.
Das Leben ist viel zu kostbar, als dass wir es entwerten dürften, indem wir es leer und hohl, ohne GIN, ohne Liebe und letztlich ohne Hoffnung verstreichen lassen.
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