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Wohlfühlen und Geld sparen mit einer Fußbodenheizung

Paar liegt am Fußboden

Alt, aber gut. Schon die alten Römer schätzten die Vorzüge von Fußbodenheizungen: So wie wir heute liebten sie das wohlig-warme Gefühl an den Füßen. Nichtsdestotrotz halten sich hartnäckig Vorurteile gegenüber dieser Art der Heizung, die scheinbar nicht aus der Welt zu schaffen sind. Wir wollen hier einige dieser Mythen über die Fußbodenheizung entzaubern:

1) Verursacht schwitzende Füße.
Genau das Gegenteil ist der Fall. Weil die Wärme direkt an die kälteempfindlichen Füße abgegeben wird und man auch im Winter in der Wohnung barfuß oder mit Socken laufen kann, wird Schweißfüßen sogar vorgebeugt.

2) Energetischer Feind des Kühlschranks.
Manche sagen: Der Kühlschrank, der direkt auf dem Boden steht, wird von der Fußbodenheizung mitbeheizt und verbraucht entsprechend mehr Energie. In Wirklichkeit sind moderne Kühlschränke so gut isoliert, dass die Fußbodenheizung keinen messbaren Einfluss auf den Energieverbrauch hat.

3) Sehr teuer im Betrieb und in der Anschaffung.
Tatsächlich spart eine moderne Fußbodenheizung einiges an Heizkosten. Weil die Wärme direkt an die Füße abgegeben wird, kann die Raumtemperatur rund zwei Grad Celsius niedriger liegen als bei Radiatorheizungen. Und auch die Anschaffung muss laut Untersuchungen nicht grundsätzlich teurer als eine Radiatorheizung sein. Man sollte aber unbedingt von unterschiedlichen Betrieben Angebote einholen.

4) Reagiert träge.
Der Grund für die empfundene Trägheit beim Aufwärmen und Abkühlen liegt nicht in der Heizung, sondern im darüber liegenden Boden. Dieser braucht einfach eine gewisse Zeit, bis er sich aufgeheizt hat und die Wärme an den Raum weitergeben kann. Es gibt aber auch Systeme, bei denen sich die Raumtemperatur ebenso zügig regulieren lässt wie bei einer Radiatorheizung.

5) Begünstigt Venen-Thrombosen.
Bei einer modernen Fußbodenheizung sind solche Ängste unbegründet.

6) Nicht für alle Bodenbeläge geeignet.
Stimmt nicht! Grundsätzlich ist eine Fußbodenheizung bei jedem Bodenbelag möglich. Bei manchen allerdings nur, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Dazu zählen Echtholz-Parkett, Laminat- oder Teppichböden. Fragen Sie bitte Ihren Fachmann.

7)  Nachrüsten ist kaum möglich.
Tatsächlich sind nachträglich nass verlegte Fußbodenheizungssysteme sehr aufwendig. Es gibt aber auch Systeme, die sich leichter nachrüsten lassen - beispielsweise trocken verlegte Dünnschicht-Systeme. Auch hier: Fragen Sie bitte Ihren Fachmann.

8) Teure Wasserschäden durch Lecks.
Wasserschäden durch eine Fußbodenheizung sind sehr selten und können durch eine fachgerechte Installation und die Verwendung qualitativ hochwertiger Materialien (nahezu) ausgeschlossen werden.

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