Coaching und Beratung

Mit Future Beaming Entscheidungen erleichtern: So funktioniert´s!

Entscheidungen begegnen uns jeden Tag. Und die allermeisten treffen wir auch ohne zu zögern. Gerade Führungskräfte, PersonalentwicklerInnen und UnternehmerInnen müssen oft wichtige und weit tragende Entscheidungen treffen. Dies ist unter Umständen sehr schwierig. Die Technik des „Future Beaming“ für professionelle EntscheiderInnen eine gute Hilfe dar.


Fragen wie: „Soll ich das Verkaufsteam neu strukturieren? Welche Form der Reorganisation ist sinnvoller? Soll ich mit meiner Firma weiter expandieren oder mich im Job zurücknehmen und auf die Familie schauen?“ können durchaus quälend sein. Meist wird durch vieles Grübeln die Entscheidung nicht klarer, sondern unsere Gedanken noch komplexer und verwirrender. Das ist der richtige Zeitpunkt, um Future Beaming zu probieren. Mit dieser Technik schaffen Sie es sich über sämtliche Vor- und Nachteile einer Entscheidung klar zu werden.


Gehen Sie folgendermaßen vor:


Möglichkeiten zu Papier bringen: Legen Sie ein Blatt Papier im Querformat auf einen Tisch und teilen Sie es in drei gleich große Spalten. Betiteln Sie jede Spalte mit einem relevanten Zeitpunkt in der Zukunft. Etwa so: in 3 Monaten, in einem Jahr, in 5 Jahren.


Blick aus der Zukunft: Nehmen Sie sich Zeit und prüfen Sie die Auswirkungen Ihrer Entscheidung aus der Zukunftsperspektive. Starten Sie am besten mit der Variante, die Sie am wenigsten anziehend finden. Stellen Sie sich vor, Sie hätten sich für diese Option entschieden. Nun überlegen Sie, welche Auswirkungen sich dadurch nach 3 Monaten, einem Jahr und nach 5 Jahren ergeben würden. Dann verfahren Sie in der gleichen Art mit den anderen Entscheidungsmöglichkeiten.


Ich und die anderen: Versuchen Sie die Situation mit ihren Auswirkungen auf andere und sich selbst einzuschätzen. Wie würde sich die jeweilige Entscheidung für Sie selbst, Ihre Umgebung und andere Menschen entwickeln?


Dazu beantworten Sie für jede Variante und jeden Zeitpunkt die folgenden Fragen:

  • Welche Situation ist durch diese Entscheidung für mich entstanden?
  • Wie reagieren Umgebung, Kollegen, Freunde oder Familie darauf?
  • Was hat sich dadurch verbessert?
  • Was habe ich dafür „bezahlt“? Was habe ich dafür aufgegeben?
  • Wie gut kann ich damit leben?
  • Will ich das überhaupt?

Schließlich: Machen Sie es sich selbst eher leichter. Erwarten Sie nicht die absolut richtige Entscheidung. Bedenken Sie, dass die meisten Entscheidungen sowohl positive als auch negative Konsequenzen für uns haben. Ersichtlich wird alles erst, wenn Sie es umsetzen. Und daraus zu lernen bereichert uns jeden Tag.

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