Was kostet eine Entrümpelung in Österreich? Preise für Wohnung, Keller und Hausräumung

Eine Entrümpelung wirkt oft wie „einfach alles raus“ – tatsächlich entscheiden Stockwerk, Lift, Möbelmenge, Sondermüll und Entsorgung über den Preis.
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Dieser Ratgeber zeigt, welche Kosten realistisch sind, wann ein Fixpreis sinnvoll ist und wie du unseriöse Schnellangebote erkennst.

Entrümpelung-Kosten in Österreich: realistische Preise vor der Räumung

Eine Entrümpelung kostet je nach Objekt grob ab etwa 300 bis 900 Euro für Keller, Dachboden oder Garage. Eine normale 2- bis 3-Zimmer-Wohnung liegt häufig ungefähr zwischen 800 und 2.500 Euro, größere Wohnungen oder Häuser können 3.500 Euro oder mehr kosten. Teuer wird es bei viel Hausrat, Stockwerken ohne Lift, Messie-Zustand, Sondermüll, Demontage, Entsorgung und sehr kurzfristigen Terminen.

LeistungPreisorientierung und worauf du achten solltest
Keller entrümpelnJe nach Größe, Zugänglichkeit und Inhalt grob etwa 150 bis 900 Euro. Schwere Gegenstände, feuchte Räume und fehlender Lift erhöhen den Aufwand.
Dachboden räumenHäufig etwa 250 bis 900 Euro als Orientierung. Enge Stiegen, Staub, alte Möbel, Dämmmaterial oder lange Tragewege machen es teurer.
Garage oder LagerraumOft etwa 300 bis 900 Euro, wenn Möbel, Werkzeug, Reifen, Geräte oder alte Farbeimer entsorgt werden müssen.
1- bis 2-Zimmer-WohnungJe nach Möblierung und Entsorgungsmenge grob etwa 500 bis 1.500 Euro. Ein Fixpreis nach Besichtigung ist hier besonders sinnvoll.
3-Zimmer-WohnungHäufig etwa 900 bis 2.500 Euro. Stockwerk, Lift, Parkmöglichkeit, Möbelmenge und Demontage entscheiden stark über den Endpreis.
HausräumungOft etwa 1.500 bis 3.500 Euro oder mehr. Keller, Dachboden, Garage, Gartenhaus und Nebengebäude separat mitdenken.
Messie-WohnungDeutlich teurer als normale Räumung. Hygiene, Schutzkleidung, Geruch, Schädlingsrisiko, Sondermüll und Nachreinigung erhöhen die Kosten.

Warum Entrümpelungspreise so stark auseinandergehen

Eine Entrümpelung ist selten nur Transport. Die Kosten entstehen aus Besichtigung, Sortierung, Demontage, Tragen, Verladen, Fahrt, Entsorgung, Arbeitszeit, Deponiegebühren, Sondermüll und manchmal Reinigung. Zwei gleich große Wohnungen können völlig unterschiedlich teuer sein: Eine fast leere 70-m²-Wohnung mit Lift ist viel schneller geräumt als eine vollgestellte 50-m²-Wohnung im vierten Stock ohne Lift.

Der wichtigste Preishebel ist die tatsächliche Menge. Quadratmeter helfen nur grob. Entscheidend ist, wie voll Räume sind, welche Materialien entsorgt werden müssen und wie leicht das Team arbeiten kann. Deshalb ist bei seriösen Betrieben eine Besichtigung oder zumindest eine gute Fotodokumentation fast immer besser als ein Schnellpreis am Telefon.

Welche Leistungen bei einer Entrümpelung typischerweise anfallen

  • Besichtigung und Aufwandsschätzung: Eine seriöse Einschätzung beginnt mit Fotos, Video oder Vor-Ort-Besichtigung. Dabei werden Raumgröße, Möblierung, Stockwerk, Lift, Parkmöglichkeit, Sondermüll, Demontage und Entsorgungsmenge geprüft. Ohne diese Informationen ist jeder Preis nur eine grobe Schätzung.
  • Räumen und Tragen: Möbel, Kartons, Matratzen, Teppiche, Elektrogeräte, Geschirr, Textilien und Kleinteile müssen aus Wohnung, Keller, Dachboden oder Haus getragen werden. Lange Wege, enge Stiegen und fehlender Lift erhöhen die Arbeitszeit deutlich.
  • Demontage von Möbeln: Große Kästen, Küchen, Regale, Betten, Schrankwände oder Einbauten müssen oft zerlegt werden. Kläre vorher, ob Demontage im Preis enthalten ist oder extra verrechnet wird.
  • Sortieren und Trennen: Sperrmüll, Metall, Holz, Elektrogeräte, Textilien, Problemstoffe, Papier, Restmüll und verwertbare Gegenstände sollten getrennt werden. Gute Trennung kann Entsorgung erleichtern und Kosten nachvollziehbarer machen.
  • Transport und Entsorgung: Abtransport ist ein großer Kostenblock. Fahrzeuggröße, Anzahl der Fahrten, Deponie, Mistplatz, Recyclinghof und Entsorgungsart beeinflussen den Preis.
  • Besenreine Übergabe: Viele Räumungen enden mit einer besenreinen Übergabe. Das bedeutet meist grobes Kehren, aber keine Grundreinigung. Wenn Küche, Bad, Böden oder Fenster gereinigt werden sollen, sollte das separat beauftragt werden.
  • Wertausgleich: Manche Betriebe rechnen verwertbare Möbel, Antiquitäten oder Geräte an. Das klingt attraktiv, sollte aber transparent passieren: Welche Gegenstände wurden bewertet, welcher Betrag wird abgezogen und was bleibt trotzdem kostenpflichtig?

Wohnung, Keller oder Haus: die Unterschiede beim Aufwand

Der Ort der Räumung entscheidet stark über die Kosten. Ein Kellerabteil kann klein sein, aber mit schweren Dingen vollstehen. Eine Wohnung kann gut zugänglich sein, aber viele Kleinteile enthalten. Ein Haus umfasst oft mehrere Nebenzonen, die bei der ersten Schätzung vergessen werden.

  • Kellerentrümpelung: Keller sind oft schwer zugänglich, feucht, eng und schlecht beleuchtet. Alte Farben, Lacke, Reifen, Elektrogeräte oder schwere Regale können Zusatzaufwand verursachen. Wichtig ist, ob es einen Lift, eine Rampe oder lange Wege zum Fahrzeug gibt.
  • Dachbodenräumung: Dachböden enthalten häufig alte Möbel, Kisten, Textilien, Bücher, Matratzen oder Sperrgut. Staub, Hitze, enge Stiegen, niedrige Decken und fehlender Lift machen die Arbeit anstrengender.
  • Wohnungsentrümpelung: Bei Wohnungen zählen Möblierung, Stockwerk, Lift, Parkmöglichkeit und Hausordnung. In dicht verbauten Stadtgebieten kann die Haltemöglichkeit vor dem Haus fast so wichtig sein wie die Wohnungsgröße.
  • Hausräumung: Bei Häusern werden Keller, Dachboden, Garage, Gartenhaus, Schuppen, Terrasse und Außenbereiche oft unterschätzt. Eine Hausräumung sollte Raum für Raum kalkuliert werden.
  • Verlassenschaft oder Nachlass: Hier ist nicht nur der Preis wichtig. Persönliche Unterlagen, Fotos, Schmuck, Dokumente, Erinnerungsstücke und mögliche Wertgegenstände sollten vorher gesichert werden.
  • Messie-Wohnung: Messie-Räumungen brauchen besonderen Schutz, mehr Zeit, mehr Entsorgung und oft zusätzliche Reinigung. Geruch, Schädlingsbefall, Hygiene und psychische Belastung sollten nicht verharmlost werden.

Entsorgung: was häufig extra kostet

Bei Entrümpelungen wird nicht einfach alles in einen Container geworfen. Je nach Material gelten unterschiedliche Entsorgungswege. Problemstoffe, Elektrogeräte, Kühlschränke, Batterien, Lacke, Farben, Medikamente oder Baustoffe können anders behandelt werden als normale Möbel.

  • Sperrmüll: Möbel, Matratzen, Teppiche und sperrige Haushaltsgegenstände gehören meist in die Sperrmüllentsorgung. In vielen Gemeinden gibt es Sammeltermine, Mistplätze, Recyclinghöfe oder kostenpflichtige Abholungen.
  • Elektrogeräte: Kühlschrank, Waschmaschine, Fernseher, Bildschirm, Herd oder Kleingeräte sollten getrennt entsorgt werden. Bei manchen Geräten können Zusatzkosten oder eigene Annahmeregeln gelten.
  • Problemstoffe: Farben, Lacke, Lösungsmittel, Batterien, Chemikalien, Öl, Medikamente oder Spraydosen dürfen nicht einfach in den Restmüll. Frage vorher, ob solche Stoffe vorhanden sind.
  • Bauschutt und Renovierungsreste: Fliesen, Ziegel, Beton, Gipskarton, Dämmstoffe oder alte Bodenbeläge können eigene Entsorgungskosten verursachen. Das betrifft besonders Räumungen nach Umbau oder Sanierung.
  • Akten und persönliche Dokumente: Bei sensiblen Unterlagen sollte eine sichere Vernichtung organisiert werden. Das gilt für Unternehmen, Ordinationen, Vereine und private Nachlässe.
  • Wiederverwendbare Gegenstände: Gut erhaltene Möbel, Bücher, Geschirr oder Geräte können gespendet, verkauft oder angerechnet werden. Das sollte vor der Räumung entschieden werden, nicht erst am Abholtag.

Fixpreis oder Stundenabrechnung: was besser ist

Für die meisten privaten Entrümpelungen ist ein Fixpreis nach Besichtigung die sicherere Lösung. Eine reine Stundenabrechnung kann fair sein, wenn der Umfang klein und klar ist. Bei Wohnungen, Häusern, Messie-Fällen oder Nachlassräumungen ist ein schriftlicher Fixpreis mit genauer Leistungsbeschreibung meist besser.

  • Fixpreis nach Besichtigung: Vorteilhaft, wenn Räume, Inhalt, Stockwerk, Lift und Entsorgung geprüft wurden. Du weißt vorher, was die Räumung kostet und welche Leistungen enthalten sind.
  • Stundenabrechnung: Kann bei kleinen, überschaubaren Aufträgen sinnvoll sein. Wichtig ist eine Obergrenze oder ein klarer Zwischenstopp, wenn der Aufwand steigt.
  • Preis pro m²: Praktisch für grobe Orientierung, aber ungenau. Eine leere Wohnung und eine vollgestellte Wohnung können bei gleicher Fläche völlig unterschiedliche Kosten verursachen.
  • Container oder Mulde: Sinnvoll, wenn du selbst räumst und nur Entsorgung brauchst. Dann musst du aber Tragen, Sortieren, Befüllen und mögliche Genehmigung für Aufstellung selbst organisieren.
  • Wertausgleich: Kann Kosten senken, wenn verwertbare Gegenstände vorhanden sind. Lass den Abzug schriftlich im Angebot ausweisen, damit es später keine Diskussion gibt.

Was den Preis besonders stark beeinflusst

  • Menge und Befüllungsgrad: Eine Wohnung mit wenigen Möbeln ist deutlich günstiger als eine Wohnung mit vollen Schränken, Kellerabteil, Dachboden und vielen Kleinteilen. Kleinteile kosten Zeit, weil sie gesammelt und sortiert werden müssen.
  • Stockwerk und Lift: Ohne Lift dauert jede Fuhre länger. Enge Stiegenhäuser, Altbau, Innenhöfe oder lange Wege zum Fahrzeug erhöhen die Kosten.
  • Parkmöglichkeit: Wenn das Fahrzeug nicht direkt vor dem Haus halten kann, steigt die Tragezeit. In Städten kann eine Haltezone oder Ladezone entscheidend sein.
  • Demontageaufwand: Große Kästen, Küchen, Regale, Einbauten, Hochbetten oder schwere Möbel brauchen Werkzeug, Zeit und oft zwei Personen.
  • Sondermüll und Problemstoffe: Farben, Lacke, Elektrogeräte, Batterien, Chemikalien, Reifen oder Bauschutt müssen getrennt behandelt werden. Das kann den Endpreis verändern.
  • Reinigung nach der Räumung: Besenrein ist nicht dasselbe wie gründlich gereinigt. Wenn Bad, Küche, Böden, Fenster oder Gerüche behandelt werden sollen, ist das eine Zusatzleistung.
  • Termin und Dringlichkeit: Sehr kurzfristige Räumungen, Wochenenden, Übergabetermine oder Räumungen mit engem Zeitfenster können teurer werden.

Faire Entrümpelungsangebote erkennst du an klaren Details

Ein gutes Angebot sagt nicht nur „Wohnung entrümpeln“. Es beschreibt Räume, Leistungen, Entsorgung, Demontage, Transport, Reinigung und Preis. Je genauer das Angebot ist, desto geringer ist das Risiko für Nachforderungen.

  • Räume sind aufgelistet: Wohnung, Keller, Dachboden, Garage, Gartenhaus, Balkon, Abstellraum und Nebenräume sollten einzeln genannt werden. Häufig werden gerade Keller und Dachboden vergessen.
  • Leistung ist klar beschrieben: Räumen, Tragen, Demontieren, Transportieren, Entsorgen, Kehren, Wertausgleich und Reinigung sind unterschiedliche Leistungen.
  • Entsorgung ist enthalten: Frage, ob Entsorgungskosten, Deponiegebühren, Mistplatz, Problemstoffe und Elektrogeräte im Preis enthalten sind.
  • Bruttopreis steht fest: Für private Kund:innen ist der Preis inklusive Umsatzsteuer wichtig. Nettoangebote können später unangenehm überraschen.
  • Keine Druckentscheidung: Seriöse Betriebe drängen nicht auf sofortige Unterschrift und verlangen nicht ohne nachvollziehbare Rechnung hohe Barzahlungen.
  • Rechnung und Firmenangaben sind vollständig: Firmenname, Adresse, UID oder nachvollziehbare Unternehmensdaten, Leistungsdatum und genaue Positionen sollten vorhanden sein.

Was du vor der Beauftragung konkret fragen solltest

  1. Ist der Preis ein Fixpreis? Frage, ob der Betrag nach Besichtigung verbindlich gilt oder ob Nachforderungen möglich sind.
  2. Welche Räume sind enthalten? Wohnung, Keller, Dachboden, Garage, Balkon, Gartenhaus und Abstellräume ausdrücklich nennen.
  3. Ist Entsorgung im Preis enthalten? Sperrmüll, Elektrogeräte, Problemstoffe, Bauschutt und Deponiegebühren getrennt klären.
  4. Wird demontiert? Große Möbel, Küchen, Regale oder Einbauten können ohne Demontage nicht abtransportiert werden.
  5. Was bedeutet besenrein? Besenrein heißt meist nur grob gekehrt. Reinigung, Geruchsbeseitigung oder Desinfektion sind eigene Leistungen.
  6. Gibt es Wertausgleich? Wenn Möbel, Antiquitäten oder Geräte angerechnet werden, sollte der Betrag im Angebot stehen.
  7. Wie wird geparkt? Kläre, ob Haltezone, Ladezone, Innenhof, Parkgebühr oder Genehmigung nötig ist.
  8. Was passiert mit persönlichen Dingen? Dokumente, Fotos, Schmuck, Schlüssel, Verträge und Erinnerungsstücke vor dem Termin selbst sichern.

Kostenfallen bei Entrümpelungen

  • Lockpreis ohne Besichtigung: Ein sehr günstiger Telefonpreis kann später steigen, wenn Möbelmenge, Stockwerk oder Entsorgung „doch mehr Aufwand“ verursachen. Ohne Fotos oder Besichtigung ist Vorsicht sinnvoll.
  • Entsorgung nicht inkludiert: Wenn nur Arbeitszeit verrechnet wird, können Transport, Deponie, Problemstoffe und Elektrogeräte später extra kommen.
  • Unklare m²-Preise: Preis pro Quadratmeter klingt einfach, berücksichtigt aber nicht, ob die Wohnung leer, normal möbliert oder komplett vollgestellt ist.
  • Messie-Fall verharmlost: Hygiene, Geruch, Schädlingsbefall, Schutzkleidung und Nachreinigung können die Kosten deutlich erhöhen. Hier braucht es eine ehrliche Einschätzung.
  • Wertgegenstände nicht gesichert: Vor einer Nachlass- oder Wohnungsräumung sollten Unterlagen, Schmuck, Sammlungen, Fotos und persönliche Dinge gesichert werden.
  • Keine Rechnung: Ohne Rechnung fehlen Nachweis, Gewährleistung, steuerliche oder versicherungsbezogene Dokumentation und klare Zuordnung der Leistung.

Entrümpelung selbst machen oder Firma beauftragen?

Selbst entrümpeln spart Geld, kostet aber Zeit, Kraft und Organisation. Eine Firma lohnt sich, wenn viel Sperrmüll anfällt, schwere Möbel getragen werden müssen, Stockwerke ohne Lift betroffen sind, wenig Zeit bleibt oder Entsorgung kompliziert wird.

  • Selbst machen lohnt sich bei kleinen Mengen: Ein paar Möbel, Kartons oder Haushaltsgegenstände lassen sich oft selbst sortieren und zum Mistplatz oder Recyclinghof bringen. Voraussetzung sind Auto, Zeit und körperliche Belastbarkeit.
  • Firma lohnt sich bei ganzen Wohnungen: Bei kompletten Wohnungen, Häusern, Verlassenschaften oder Umzügen mit engem Termin spart ein Team viel Zeit und Stress.
  • Container lohnt sich bei Eigenleistung: Wenn du selbst räumst, kann ein Container oder eine Mulde sinnvoll sein. Du musst aber richtig sortieren und darfst nicht alles beliebig hineinwerfen.
  • Städtische Sperrmüllabholung prüfen: Viele Gemeinden bieten Sperrmülltermine oder kostenpflichtige Abholungen an. Das ersetzt nicht immer eine komplette Entrümpelung, kann aber bei einzelnen sperrigen Gegenständen helfen.
  • Professionelle Hilfe bei Messie-Wohnung: Bei Hygieneproblemen, Schimmel, Schädlingsbefall oder starker psychischer Belastung ist eine erfahrene Firma meist die bessere Wahl.

Kurze Entscheidungshilfe für typische Räumungen

  • Kleines Kellerabteil: Fotos schicken, Menge grob schätzen, Entsorgung klären und nach Mindestpreis fragen. Bei wenigen Gegenständen kann Selbstentsorgung günstiger sein.
  • Wohnung vor Übergabe: Fixpreis nach Besichtigung, besenreine Übergabe, Demontage und Termin schriftlich bestätigen lassen.
  • Nachlass oder Verlassenschaft: Vorher wichtige Dokumente, Fotos, Schlüssel, Schmuck, Verträge und Erinnerungsstücke sichern. Nicht zu schnell alles räumen lassen.
  • Messie-Wohnung: Besichtigung, Hygieneaufwand, Schutzkleidung, Geruch, Schädlingsbefall, Sondermüll und Nachreinigung offen ansprechen.
  • Hausräumung: Keller, Dachboden, Garage, Gartenhaus, Schuppen, Außenflächen und Nebengebäude separat kalkulieren lassen.
  • Gewerbliche Räumung: Aktenvernichtung, Elektrogeräte, Regale, Maschinen, Betriebsstoffe und Datenschutz besonders beachten.

FAQ zu Entrümpelung-Kosten in Österreich

Was kostet eine Entrümpelung einer Wohnung?

Eine kleinere Wohnung kann grob ab 500 bis 1.500 Euro kosten, eine 3-Zimmer-Wohnung häufig etwa 900 bis 2.500 Euro. Der genaue Preis hängt von Möblierung, Stockwerk, Lift, Entsorgung, Demontage und Termin ab.

Was kostet eine Kellerentrümpelung?

Für Kellerentrümpelungen sind je nach Größe, Inhalt und Zugang grob 150 bis 900 Euro realistisch. Schwere Gegenstände, fehlender Lift, lange Wege oder Problemstoffe erhöhen den Preis.

Ist die Entsorgung bei einer Entrümpelung enthalten?

Nicht automatisch. Entsorgung, Deponiegebühren, Elektrogeräte, Problemstoffe, Bauschutt und Sondermüll sollten im Angebot ausdrücklich enthalten oder getrennt ausgewiesen sein.

Warum ist eine Messie-Wohnung teurer?

Messie-Räumungen brauchen mehr Zeit, mehr Personal, Schutzkleidung, besondere Entsorgung und oft zusätzliche Reinigung. Auch Geruch, Schädlingsbefall oder Hygieneprobleme können den Aufwand stark erhöhen.

Ist ein Fixpreis bei Entrümpelung sinnvoll?

Ja, besonders bei Wohnungen, Häusern, Nachlässen und größeren Räumungen. Ein Fixpreis nach Besichtigung schützt besser vor Nachforderungen, wenn Räume, Menge, Entsorgung und Zusatzleistungen klar beschrieben sind.

Quellen und Stand der Prüfung

Stand der Prüfung: 18. Mai 2026. Preise können je nach Bundesland, Betrieb, Objektgröße, Befüllungsgrad, Stockwerk, Lift, Parkmöglichkeit, Entsorgung, Sondermüll, Demontage, Reinigung und Terminwunsch deutlich abweichen. Vor der Beauftragung immer Fixpreis, Bruttopreis, Entsorgung, Zusatzkosten und Leistungsumfang schriftlich klären.