Sicherheitstechnik

Einbruchschutz in der Dämmerungszeit

Einbrecher

Besonders viele Einbrüche geschehen in den Herbst- und Wintermonaten zur Zeit der Dämmerung. Der Grund dafür ist: Die Einbrecher nutzen zum einen die Zeit, in der die HausbewohnerInnen noch in der Arbeit oder beim Einkaufen sind, es aber schon dunkel wird. So können sie ohne großes Aufsehen und unbemerkt handeln. Andererseits ist gerade zu dieser Tageszeit noch viel los auf den Straßen und in den Siedlungen, und so schaffen es Einbrecher unauffälliger zu agieren.

Wie gehen die Täter vor?


Die Einbrecher versuchen zumeist durch das Aufzwängen von Terrassentüren und gartenseitig gelegenen Fenstern, Türen oder Kellerzugängen in das Objekt einzudringen. Dabei nutzen sie meist einfache Hilfsmittel und brechen mit einem Schraubenzieher oder einer Zange schlecht gesicherte Türen oder Fenster auf.



Die Tipps der Profis

Um sich vor Dämmerungseinbrüchen zu schützen, empfiehlt es sich, Zeitschaltuhren im Eingangsbereich und der Terrasse zu installieren. Lassen Sie Ihre Einfahrt und den Vorhof am besten ständig beleuchtet. Ideal ist es, auch in ein, zwei Räumen das Licht brennen zu lassen, wenn Sie das Haus verlassen. Das erweckt den Eindruck, dass jemand zuhause ist. Außerdem sollten Sie sämtliche Fenster und Türen - auch bei nur kurzer Abwesenheit - verschließen und eventuell Sicherheitsschlösser anbringen. Lassen Sie die Fenster auch nicht gekippt!


Rund 90 % der Einbrecher dringen durch Fenster und Türen ins Gebäude ein. Ein Einbrecher kennt meist die typischen Schwachstellen eines Hauses und nutzt diese zum mehr oder weniger ungehinderten Eindringen über

  • ungesicherte Eingangstüren
  • gekippte Fenster
  • Loggientüren
  • die Rückseite des Hauses


Der Lärmfaktor ist dabei gering, da nur jede zehnte Scheibe zerschlagen werden muss. Beim großen Teil wird durch einfaches Aushebeln und Aufdrücken der Flügel der Einstieg ins Innere ermöglicht.


Eine Schutzmaßnahme, die sich beinahe zu 100 Prozent als wirkungsvoll erweist, ist eine Alarmanlage. Die heutigen Modelle sind nicht nur hochwertig, sondern auch multifunktionell und mit Brandmelder, Wassermelder, Gasmelder und Pflegenotruf ausgestattet. Gesteuert und kontrolliert werden die modernen Anlagen praktisch über das Handy – jederzeit und von überall. Der Einbau sollte von einen konzessionierten Fachbetrieb durchgeführt werden und die Produkte nach EN-50131 zertifiziert sein.

Weiter wertvolle Tipps vom Experten:

  • Sämtliche Türen, Fenster und Schächte gut versperren 

  • Keine Angaben zum Urlaub auf dem Anrufbeantworter sprechen oder in sozialen 
Netzwerken veröffentlichen (wie z.B. Facebook) 

  • Keine Wohnungs- oder Hausschlüssel verstecken 

  • Nachbarn bitten die Rollladen zu öffnen und zu schließen, damit das Objekt einen 
bewohnten Eindruck mach
  • Alles was Einbrecher nutzen könnten, verstauen 

  • Unübersichtliche Bepflanzung ist zu vermeiden
  • Außenleuchten mit integriertem Bewegungsmelder oder Zeitschaltuhren die mal 
Licht ein und ausschalten, können gute Dienste leisten (zum korrekten Einbau wenden Sie sich an den Einbruchssicherheits-Profi





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