Tattoo & Piercing

So kommen Sie Schritt für Schritt zu Ihrem Traumtattoo

  • Von der Idee zum Motiv: in vielen professionellen Studios, wie dem Grazer Peckstage, herrscht Individualitätszwang. Die Kunden sind angehalten sich ihr Traumotiv selbst zu überlegen. Vorlagen sind deshalb ganz bewusst Mangelware.
  • Fragen über Fragen: Kommt der Kunde ins Studio wird der Hintergrund zu seinem Motiv hinterfragt. Kann der Tätowierer den Gedanken hinter dem Tattoo gut nachvollziehen, wird auch die Umsetzung optimal gelingen.
  • Arschgeweih und Co.: Haben Kunden den Wunsch nach einem Motiv, dass nicht mehr zeitgemäß ist, wie Tribals, chinesische Zeichen oder das berüchtigte „Arschgeweih“, werden professionelle Tätowierer versuchen, ein alternatives Motiv zu finden.
  • Für immer dein: Auch der Name des gerade aktuellen Partners sollte als Tattoomotiv mehr als gut durchdacht sein. Die Profi-Stecher von Peckstage lehnen Namensmotive bei sehr jungen Kunden als Auftrag grundsätzlich ab.
  • Zeichenkunst: Ist der Startschuss zum gewünschten Zeichenkunst
    Motiv gefallen, macht sich der Tätowierer ans Zeichnen, vorerst auf Papier. Bis zum Stichtag vergehen
    meist noch 1 bis 2 Wochen in denen per Freihand gezeichnet wird. Der Kunde wird um sein Einverständnis gebeten und etwaige Änderungen vorgenommen.
  • Tattoo und Beruf: die gewünschte Körperstelle, an der das Tattoo platziert wird spielt eine wesentliche Rolle. Nicht in jedem Berufsfeld sind sichtbare Tattoos erlaubt, es ist wichtig, Kunden im Vorfeld darüber aufzuklären. Hals, Handrücken oder Gesicht gelten als extreme Stellen für Tätowierungen.
  • Auf die Plätze, fertig, stich: Ist das Motiv fertig, wird
    es in der Größe an die ausgesuchte Körperstelle angepasst. Details des Tattoos sollen nach einer Zeit verschwommen wirken. Ebenfalls soll auch auf den jeweiligen Typ Rücksicht genommen werden. Harte Motive oder Schriften passen nicht zu jedermann/frau.
  • Unter die Haut: ist das perfekte Motiv auf die HautUnterarmtattoo gezeichnet oder gedruckt, wird noch ein paar Minuten gewartet, damit alles einwirken kann. Dann geht’s auch schon los: je nach Größe des Tattoos und dem Schmerzempfinden des Kunden wird in einer oder mehreren Sitzungen tätowiert.
  • Pflegepflicht: die Pflege eines frisch gestochenen Tattoos ist unerlässlich. Nach jeder Sitzung wird der Kunde schriftlich und mündlich über die korrekte Pflege informiert.
  • Nach-Stich: ist das Tattoo fertig gestochen, bekommt der Kunde einen Nachsorgetermin in einem Zeitabstand von etwa 2 bis 3 Wochen. Dann ist alles abgeheilt und der Tätowierer sieht das fertige Ergebnis. Sollten noch Stellen nachgestochen werden, geschieht dies natürlich kostenfrei.
  • Alter vor Nadel: Das Gesetz schreibt vor, dass Jugendliche im Alter bis 18 Jahre eine Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten brauchen, um sich den Traum vom dauerhaften Hautschmuck zu verwirklichen.
  • Achtung: Liegen bei dem Kunden Einwände wie Allergien, Krankheiten, Medikamenteneinnahme oder dergleichen vor, darf nur mit Einverständnis eines Arztes tätowiert werden.

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