Fahrrad

Frühlingscheck für Ihr Rad

Die Temperaturen steigen, die Natur blüht auf, die Tage werden länger. Spätestens jetzt heißt es für alle Pedalritter wieder, ihre Fahrräder aus dem Keller zu räumen. Allerdings: Bevor Sie sich wieder auf die Pedale schwingen können, sollten Sie Ihren Drahtesel unbedingt einem Frühlingscheck unterziehen, denn in der Regel ist der Winter nicht spurlos an Ihrem Rad vorbeigegangen.  

Sie wollen Ihr Rad fit für den Frühling machen? So funktioniert’s:

  • Waschen & Polieren: Vor allem jene, die ihr Rad ganzjährig nutzen, sollen es spätestens jetzt gründlich säubern. Aber auch, wenn das Fahrrad im Keller überwintert, braucht es eine Reinigung. Denn erst, wenn es wirklich sauber ist, kann man etwaige Schäden am Rahmen oder anderswo entdecken. Zum Reinigen reicht ein einfacher Schwamm, ein wenig Haushaltsreiniger und lauwarmes Wasser. Bitte keinen Hochdruckreiniger verwenden! Denn durch den hohen Druck kann Wasser in das Tretlager gelangen und dort großen Schaden anrichten. Nach der Wäsche ein paar Tropfen normales Autowachs und der Rahmen glänzt wie neu.
  • Der Ketten-Check: Gerade bei einer offenen Kettenschaltung, braucht die Kette viel Pflege. Optimal wäre es, diese während der Saison, einmal pro Monat zu ölen. Das Öl ist immer an der Innenseite der Kette aufzutragen - bitte sparsam sein! Ist die Kette bereits rostig, dann lässt sich diese mit viel Öl und einem weichen Tuch wieder flott machen. Ist der Rost allerdings bereits extrem, dann sollten Sie die Kette besser auswechseln lassen, um zu vermeiden, dass diese bricht. Der Profi-Tipp für Fahrradketten lautet, diese ohnehin alle drei- bis viertausend Kilometer komplett zu erneuern, da ansonsten der Antriebssatz (Kassette, Kettenblätter) kaputt werden und eine Reparatur sehr kostspielig werden kann. 
  • Der Reifen-Check: Jeder Reifen verliert Luft mit der Zeit, deshalb gilt: Vor der ersten Ausfahrt wieder aufpumpen! Aber Vorsicht: Vor dem Pumpen erstmals checken, wieviel Luft der Reifen überhaupt verträgt. Meist ist am Mantel des Reifens ein oberer und unterer Grenzwert als Orientierung vermerkt: Achten Sie also unbedingt auf den Richtwert des Felgenherstellers! Wer keine Pumpe mit Manometer hat, kann auch mit der Daumenprobe sicherstellen, dass der Reifen genug Luft hat. Zum Reifen-Check gehört auch die Überprüfung des Mantels: Sind Risse oder einzelne Fäden sichtbar, dann muss dieser ausgetauscht werden. Überhaupt sollen Reifen nach spätestens 5 Jahren erneuert werden, da der Gummi aushärtet und der Reifen bei Nässe nicht mehr sicher ist. 
  • Der Bremsen-Check: Die Bremse ist eines der wichtigsten Teile des Fahrrads. Zwar verfügen die meisten Räder über Scheibenbremsen, aber auch hier kann es zu Abnutzungserscheinungen kommen. Achten Sie darauf, dass die Bremsgummis auch auf der Felge gut positioniert sind, d.h. weder zu hoch, noch zu niedrig aufliegen. Ein Tipp vom Profi: Um noch wirkungsvoller bremsen zu können, sollte man noch ca. 2 Zentimeter Luft haben, wenn man am Bremshebel zieht.
  • Seile/Bowden: Auch diese sollten kontrolliert und bei Bedarf getauscht werden, um ein schönes und genaues Schalten zu garantieren. 

Wann der Profi ran muss:


Technisch versierte Radfahrer können einiges selbst erledigen, dennoch gibt’s Grenzen. Wenn es zum Beispiel um Schaltung oder Tretlager geht, sollte in jeden Fall der Experte ran.

Generell tut man seinem Rad (und sich selbst) etwas Gutes, wenn man es ab und zu in die versierten Hände von Profis gibt. Gönnen Sie Ihrem Rad  deshalb einen Frühlingscheck bei Andreas Knapp, der sich nicht nur um Bremsen, Kette und Co., sondern sich auch um Ihre optimale Sitzposition kümmert. Mit der  individuellen Radpositionsanalyse von Andreas Knapp können Sie Ihr persönliches Leistungspotenzial steigern und so noch mehr Freude am Radsport erhalten. 

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