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7 saubere Gründe, warum Sie Ihren Boiler regelmäßig entkalken sollen – nicht erschrecken!

Ihr mobiler Boilerdienst

Lange, heiße Duschen und Vollbäder gehören zu Ihrem Entspannungsprogramm? Vollkommen verständlich. Wenn das heiße Wasser aus dem Hahn schießt, denken Sie nicht daran, dass die Warmwasseranlagen Ihrer Wohnung genauso Hygiene brauchen wie Sie selbst? Noch nicht: Es zahlt sich nicht nur in finanzieller Hinsicht aus, sich damit zu beschäftigen. Lesen Sie unsere Tipps und Sie sind auch in Zukunft mit allen Wassern gewaschen:

  • Kalkbottle: Wasser verursacht Kalk in Ihrem Boiler. Abhängig von der Temperatur des Wassers kann es schneller oder langsamer zur Kalkbildung kommen. Fix ist, Ihr Boiler wird zu einer echten Kalkbottle. Der Kalk im Boiler umschließt die Heizstäbe, dies führt zu längeren Aufwärmzeiten und einem höheren Stromverbrauch. Mit der Zeit vermindert Kalk die Funktionsfähigkeit Ihres Wassererwärmers.
  • Wassertemperaturen: Erhitzt sich das Boilerwasser über 60 Grad wird vermehrt Kalk gebildet – das ist schlecht für Boiler und Wasserleitungen. Heizen Sie das Boilerwasser konstant auf 60 Grad oder darüber haben Sie einen sehr hohen Energieverbrauch und es verkürzen sich die Wartungsintervalle – Heissduscher sollten sich also noch öfter mit ihrem Elektrofachmann verabreden!
  • Der Umkehrschluss gilt nicht: Wenn Sie jetzt denken, cool zu bleiben schützt Ihren Boiler und die Geldbörse heißt es: „leider nein“. Niedrige Temperaturen sind der ideale Lebensraum für Bakterien. Halten Sie das Wasser also konstant unter 55 Grad Celsius, feiern Trinkwasserbakterien in Ihrem Boiler eine Poolparty. Die ideale Wassertemperatur bewegt sich also zwischen 55 und 60 Grad Celsius.
  • Härtegrad des Wassers: Leben Sie in einer Region mit sehr hartem Wasser? Hier empfehlen wir die Boilertemperatur auf etwa 55-56 Grad Celsius einzustellen, um der schnellen Kalkbildung entgegenzuwirken.
  • Warten, nicht warten: Regelmäßig sollte auch die Funktion des Ihr mobiler BoilerdienstSicherheitsventils überprüft werden. Versagt dieses Ventil, dehnt sich der Speicher beim Aufheizen aus. Vom Innenkessel kann sich dadurch Email ablösen. Die blanken Flächen sind der Korrosion des Wassers schutzlos ausgesetzt. Der Innenkessel wird also durchrosten, es ist nur eine Frage der Zeit.
  • Boilersumpf: Klingt nicht gut, ist es auch nicht. Sand, Rost, Späne, Schlamm, Kalk? Das alles sammelt sich am Boden Ihres (ja, wirklich!) Boilers an. Warum? Rechnen wir nach: eine 4 köpfige Familie braucht pro Tag 250 Liter Wasser. 60 Grad warm. In einem Jahr sind das 90.000 Liter Wasser, die aufgeheizt und bis zum Verbrauch zwischengespeichert werden. Je länger das Wasser steht, umso mehr Bakterien können sich am Boden Ihres Boilers bilden. Keine besonders saubere Vorstellung. Die fachmännische Wartung entfernt den Boilerschlamm und sorgt für die richtige Hygiene in Ihrem Warmwasserspeicher.
  • Schutzanoden: Auch die in jedem emaillierten Boiler enthaltenen Schutzanoden oder Opferanoden gehören von Zeit zu Zeit kontrolliert. Zwar ist der Daseinszweck dieses Metallstabs der, sich selbst zu Schutzzwecken aufzulösen. Komplett abgebaute oder verkalkte Anoden verlieren aber ihre Wirksamkeit. Auch diese Anoden können bei der nächsten Boilerwartung ersetzt werden.
  • Lang lebe Ihr Boiler! Was also wirklich hilft, Ihr Warmwasser hygienisch und energiesparend aufzubereiten, ist die konsequente Wartung und Kontrolle durch den Fachmann. Elektrofachmänner sind gefragt, stürzen Sie sich nicht selbst in ein Technikabenteuer. Die Verbindung von Wasser und Elektrizität ist nichts für Hobby Bastler. Regelmäßiges Entkalken garantiert die Leistungsfähigkeit des Boilers. Ganz nebenbei ist Wartung kostengünstiger als Reparatur oder gar ein neues Gerät.

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