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Richtig entgiften und entschlacken mit einem Basenbad: So geht´s!

Verschiedene Badesalze für Basenbäder

Basenbäder gehören zu den Wohlfühl-Kuren schlechthin. Vielleicht liegt das ja daran, dass wir uns schon vor unserer Geburt 9 Monate lang in basischem Wasser – dem Fruchtwasser – gesuhlt haben. Worum geht’s? Bei einem Basenbad wird basisches Badesalz dem heißen Wannenwasser (empfohlen werden 37 bis 38 Grad) beigefügt. Der Haupteffekt eines solchen Basenbades: Entschlackung der Haut.


Wozu ein Basenbad?

Tag für Tag sind wir unzähligen Schadstoffen und Giften ausgesetzt. Diese Belastung schlägt sich hauptsächlich auf unsere Ausscheidungsorgane nieder. Vor allem die Haut – unser größtes Ausscheidungsorgan – wird stark durch Umweltgifte, Abgase und UV-Strahlen belastet. Auch psychische Anspannung und Stress setzen sich durch eine vermehrte Ablagerung von Säuren in unserem Bindegewebe ab. Basische Bäder wirken von außen mit einer entschlackenden und entgiftenden Wirkung sehr positiv auf unser Haut und unseren Körper.


Woraus bestehen die Badezusätze?

Badezusätze für Basenbäder bestehen aus diesen drei Zutaten:

  •       Mineralien
  •       Basen (Natriumhydrogencarbonat, oder Natron)
  •       Natürliches und hochwertiges Kristallsalz

Wie läuft ein Basenbad ab? 

Als Vorbereitung für ein Basenbad wird empfohlen, etwa einen halben Liter – am besten Wasser oder Tee – zu trinken. Diese Flüssigkeitszufuhr unterstützt Ihren Körper bei der Entschlackung.

Sie können ein basisches Vollbad in 37 Grad heißem Wasser für etwa eine Stunde vornehmen. Nach den ersten 30 Minuten beginnt die Haut Säure auszuscheiden, das Bad sollte also (bei gleichbleibender Temperatur) mindestens 40 Minuten dauern.

Während Sie in der Wanne liegen, hilft es der Haut, wenn Sie sie immer wieder mit Schwamm, Bürste oder Waschlappen abrubbeln. Nach dem Basenbad sollten Sie sich nur ganz kurz abduschen. Sie sollten auch darauf verzichten, sich einzucremen, da der Vorgang der körpereigenen Entsäuerung auf die Haut rückfettend wirkt. Trinken Sie auch nach dem Baden reichlich Wasser oder Tee (etwa einen Basentee) und ruhen Sie sich aus.
Das empfohlene Maß für die Anzahl wöchentlicher Basenbäder liegt bei 1 bis 2.

Basen-Fußbäder können häufiger vorgenommen werden. In überaus stressigen Phasen können Sie Basenbäder auch kurartig anwenden – etwa drei Mal die Woche, über einen Zeitraum von zwei bis vier Wochen.


Die positiven Aspekte des Basenbades:

Der hohe pH-Wert des Basenbades entschlackt und entgiftet die Haut. Dies bewirkt ein schönes, weiches Hautbild und beugt unschönen Hautdellen (Cellulite) vor. Auch Akne und Neurodermitis können durch Basenbäder reduziert werden.


Kann ich auch bei Bluthochdruck ein Basenvollbad nehmen?

Leiden Sie an Bluthochdruck, Herzbeschwerden oder Diabetes, sollten Sie auf jeden Fall mit ihrem Hausarzt über die Gestaltung Ihres Basenbades sprechen.


Hier noch einmal alles Wissenswerte über die Vorbereitung und den Ablauf eines Basenbades:

  •       Bereiten Sie die Badewanne mit heißem Wasser vor (37 Grad)
  •       Lösen Sie etwa 25 Gramm eines basischen Badesalzes im Wasser auf
  •       Halten Sie die empfohlene Badedauer von mindestens einer halben Stunde         ein.

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